Freitag, 25. Oktober 2013

Britische Regierung spricht sich gegen Ölbohrungen im Virunga Nationalpark aus

Ein kleiner Erfolg am Rande: Die britische Regierung hat sich öffentlich gegen Ölbohrungen im Virunga Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) ausgesprochen. Das in London sitzende Unternehmen SOCO International plc, plant weiterhin im UNESCO Weltnaturerbe nach Öl zu bohren.

Downing Street 10 - Sitz des britischen Premierminister
(Sergeant Tom Robinson RLC - http://bit.ly/1ePlWEz - OGL 1.0)
Geoffrey Clifton-Brown, Mitglied des Unterhaus des britischen Parlaments, hatte dem Parlamentarischen Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten und des Commonwealth Mark Simmonds, die Frage gestellt, wie das Ministerium zu den Ölbohrungen von SOCO steht.

Darauf antwortete Mark Simmonds schriftlich:
The UK continues to oppose oil exploration in the Virunga National Park. The park is a world heritage site listed by UNESCO as being ‘in danger’. The UK embassy in Kinshasa has raised oil exploration in the park at various levels in the DRC Government and we have made clear to them that we oppose such activity. 
Übersetzt: Das Vereinigte Königreich lehnt weiterhin Ölförderung im Virunga National Park. Der Park ist von der UNESCO als ein Weltkulturerbe "in Gefahr" eingestuft. Die britische Botschaft in Kinshasa hat Ölförderung im Park auf verschiedenen Ebenen in der kongolesischen Regierung angesprochenen und wir haben ihnen klar gemacht, dass wir eine solche Tätigkeit ablehnen. 
Ein weiterer Schritt, um Virunga zu schützen. Aber natürlich wünschen wir uns noch deutlichere Worte und vor allem Taten der britischen Regierung gegen das Vorhaben von SOCO.

Wir müssen jetzt den Druck weiter steigern und zeigen, dass sehr viele Menschen überall auf der Welt gegen die Ölbohrungen sind. Dafür brauchen wir eure Unterstützung. Bitte unterschreibt dafür unsere Petition auf www.wwf.de/soso-virunga.

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